Disability Studies in Deutschland

Projekt: Arbeitskreis Disability Studies

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Projektname:

Arbeitskreis Disability Studies

Träger:

Autonomes Referat für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung im AStA der JLU Gießen

Projektbeschreibung:Der Arbeitskreis Disability Studies hat seine Arbeit zum 01.10.2009 aufgenommen und gehört zum Fachbereich 03 Sozial- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen. Initiiert wurde dieses Projekt durch den Einsatz des Autonomen Referats für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung, durch welches ein Antragspaket in der dezentralen Kommission zur Qualitätssicherung der Lehre (QSL-D-Kommission) gestellt wurde. Dieses wurde bewilligt, somit konnte der Arbeitskreis sich konstituieren und ist nun für ein Jahr (01.10.2009-30.09.2010) finanziell abgesichert, Träger bleibt weiterhin das Autonome Referat für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung.

Der Arbeitskreis Disability Studies setzt sich für die Belange von Studierenden mit Behinderung und chronischer Erkrankung an der Universität und in der Stadt und Region Gießen ein, um Leben und Studieren barrierefrei zu gestalten. Mit unserer Arbeit möchten wir Vorurteile abbauen, Begegnungen fördern und den wissenschaftlichen sowie gesellschaftlichen Diskurs anregen.
Genaue Zahlen der Studierendengruppe mit Behinderung und chronischer Erkrankung an der JLU Gießen liegen bisher nicht vor, da diese Daten nicht erfasst werden durch die Universitätsverwaltung. Es ist allerdings erfahrbar durch den Alltag als Studierende/r, dass aufgrund baulicher und medialer Barrieren noch immer nur wenige Studierende mit körperlicher oder Sinnesbehinderung an der JLU Gießen zu finden sind, auch Studierende mit chronischer Erkrankung erfahren Barrieren z.B. durch starre und unflexible Studien- und Prüfungsordnungen. Unser Ziel ist es, durch unsere verschiedenen Arbeitsbereiche mehr Aufmerksamkeit auf die Barrieren im Zugang zum Studium und Arbeit an der JLU Gießen zu lenken.

Der Arbeitskreis weist unterschiedliche Arbeitsbereiche auf, diese sind Peer Counseling, Studienassistenz, Teilzeitstudium, Lehre, Wissenschaftlicher Apparat und Umsetzung, Studentische Projekte, EDV und Technik, sowie Geschäftsführung und Projektkoordination.
Im Folgenden erwarten Sie kurze Beispiele für die Arbeit in einzelnen Arbeitsbereichen und ihre Bedeutung für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung an der JLU Gießen.
Mittels der Studienassistenz sollen Studierende mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung in ihrem Studium durch AssistentInnen unterstützt werden. Im Bereich des Peer Counseling möchten wir die Weiterbildung von Studierenden mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung zur/m BeraterIn für andere Betroffene anbieten. Mit dem wissenschaftlichen Apparat ermöglichen wir die Umsetzung von Seminarliteratur in barrierefreie Medien.
Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt des Arbeitskreises ist die Lehre. Die Lehrveranstaltungen werden von MitarbeiterInnen des Arbeitskreises konzipiert und gemeinsam von Ihnen und den Arbeitskreis unterstützenden ProfessorInnen und MitarbeiterInnen des Fachbereichs 03 der JLU Gießen durchgeführt. Alle Seminare sind „autonome“ Seminare, das bedeutet, dass jede/r TeilnehmerIn sich aktiv an der Gestaltung der Inhalte und der Lehrmethoden beteiligen kann. Durch die Unterstützung durch ProfessorInnen und MitarbeiterInnen des Fachbereichs 03 ist der Erwerb von sogenannten Leistungsscheinen möglich (auf den nächsten beiden Seiten finden Sie in aufgelisteter Form die Lehrveranstaltungen des Wintersemester 2009/10).

E-Mail Adresse:
info@disability-giessen.de
Telefon:
0641-9924018
Webseite:
http://www.disability-giessen.de


Diese Information stammt von Karoline Klamp (nichtbehindert), klamp@disability-giessen.de.



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