Literatur: "Hauptsache, es ist gesund?" Weibliche selbstbestimmung unter humangenetischer Kontrolle
| Titel: | "Hauptsache, es ist gesund?" Weibliche selbstbestimmung unter humangenetischer Kontrolle |
| AutorIn: | Theresia Degener / Swantje Köbsell |
| Textart: | Buch |
| Stichworte: | Bioethik, Selbstbestimmung |
| Inhalt: | Frauen werden durch Humangenetik und pränatale Diagnostik zunehmend eugenisch in die Pflicht genommen. Die Autorinnen setzen sich mit den Folgen dieser "Fortschritte" für das Selbstbestimmungsrecht der Frauen auseinander und gehen auch der Frage nach, ob in den feministischen Zukunftsvorstellungen behinderte Kinder einen Platz haben.
Frauen werden durch die "Fortschritte" der Humangenetik und vor allem der pränatalen Diagnostik zunehmend eugenisch in die Pflicht genommen. Seit die Medizin auch den Fetus als Patient entdeckt hat, werden Frauen zum "fetalen Umfeld" degradiert. Die Autorinnen setzen sich mit den Zwängen dieser neuen "Informationsverantwortung" auseinander, sie fragen nach den Handlungsmaximen für weibliche Selbstbestimmung und auch danach, ob in feministischen Zukunftsvorstellungen behinderte Kinder (Menschen) einen Platz haben. |
Diese Information stammt von Ricarda Kluge, r.kluge@bifos.de.