Literatur: Marginalisierte Körper. Beiträge zur Soziologie und Geschichte des anderen Körpers
| Titel: | Marginalisierte Körper. Beiträge zur Soziologie und Geschichte des anderen Körpers |
| AutorIn: | Junge, Torsten, Schmincke, Imke |
| Textart: | Buch |
| Stichworte: | Bioethik, Disability Studies allgemein, Diskriminierung, Geschichte, Kulturwissenschaften, Politik, Soziale Konstruktion, Theoretische Grundlagen der Disability Studies |
| Inhalt: | Schönheitskult, Doping oder Reproduktionstechnologien – der menschliche Körper erregt gewaltiges Interesse, nicht nur in gesellschaftlicher Hinsicht, sondern zunehmend auch innerhalb der Geistes- Sozial- und Kulturwissenschaften. Kaum thematisiert wurde bisher die Bedeutung des Körpers für die Aufrechterhaltung der sozialen Ordnung. Exklusion und Marginalisierung als konstitutive Merkmale von Gesellschaft, so die Ausgangsthese des Sammelbandes Marginalisierte Körper, manifestieren sich jedoch stets auch körperlich. Die Normierung von Körpern, sei es in Arbeitsprozessen, sei es im Konsum- oder Freizeitbereich zieht jeweils auch die Konstruktion an den Rand gedrängter Körper nach sich. Den Blick auf diese Körper zu richten, auf Körperbilder und Körperpraxen, die gesellschaftliche Normen und Abweichungen festigen, ist das sowohl theoretisch wie politisch inspirierte Ziel des Buches. |
| Informationen zur Autorin / zum Autor: | Torsten Junge, Publikationen: Die Okkupation des Fleisches. Konstitutionen des Selbst im Zeitalter der Transplantationsmedizin (2001); Wahnsinnig genial. Der Mad Scientist Reader (2004), herausgegeben gemeinsam mit Dörthe Ohlhoff.
Imke Schmincke, Soziologin, studierte Soziologie, Politikwissenschaft, Psychologie und Neuere deutsche Literatur in Hamburg und Brighton. Sie arbeitet an einer Dissertation zum Thema Marginalisierung von Körpern im öffentlichen Raum. |
| HerausgeberIn: | Junge, Torsten, Schmincke, Imke |
| Herausgabejahr: | 2007 |
| Herausgabeort: | Münster |
Diese Information stammt von Torsten Junge, tojunge@gmx.net.