Literatur: Es ist (nicht) normal verschieden zu sein.
| Titel: | Es ist (nicht) normal verschieden zu sein. |
| AutorIn: | Balgo, Rolf |
| Textart: | Artikel |
| Stichworte: | Ethik, Soziale Konstruktion, Theoretische Grundlagen der Disability Studies |
| Inhalt: | Der Beitrag versucht der Frage nachzugehen, welche Erklärungen unserer Erfahrungen von Verschiedenheit es sind, die uns diese Verschiedenheit zum Problem der Ungleichwertigkeit werden lassen, indem wir jenen Menschen Forderungen auferlegen, die wir als von uns verschieden unterscheiden und welche Erklärungen wir ihnen entgegen setzen können, die Welten hervorbringen, in denen Verschiedenheit möglicherweise kein Problem mehr ist? Dabei wird aufgezeigt, dass die Art der Antwort auf die Frage nach der Realität der Verschiedenheit festlegt, in welcher Weise wir andere Menschen als gleichwertig annehmen oder als ungleichwertig ablehnen und dass die Realität der Verschiedenheit und der Gleichwertigkeit oder Ungleichwertigkeit, so unumgänglich und verbindlich sie und erscheinen mag, stets das Resultat unserer Beobachtung ist. |
| Informationen zur Autorin / zum Autor: | Rolf Balgo, Dr. habil., Lehrer, Motopäde, systemischer Berater/Supervisor; Professor für Heilpädagogik an der Fachhochschule Hannover; Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für systemische Pädagogik (DGsP); Stellvertretender Vorsitzender der Wissenschaftlichen Vereinigung für Psychomotorik und Motologie (WVPM). |
| HerausgeberIn: | Palmowski, Winfried; Heuwinkel, Matthias: Normal bin ich nicht behindert! Wirklichkeitskonstruktionen bei Menschen, die behindert werden – Unterschiede, die Welten machen. |
| Herausgabejahr: | 2000 |
| Herausgabeort: | Dortmund |
Diese Information stammt von Rolf Balgo (nichtbehindert), balgo@efh-hannover.de.